Die Echt Jetzt?! - Grundideen

Wie wir an den Glauben und Mission herangehen

Es gibt nicht den einen Weg, um Glauben und Mission neu zu verstehen. Verschiedenste Ansätze haben ihre Berechtigung. Wir haben versucht,  aus den gewohnten christlichen Mustern auszusteigen und uns den Themen ganz neu zu nähern und haben dabei erstaunliche Entdeckungen gemacht. 

1. Neue Wege  - Neue Begründungen

Wir gehen nicht neue Wege, um der neuen Wege willen. Die Gesellschaft verändert sich und wir als Christen mit. Darauf müssen wir uns einstellen und für uns selbst den Glauben neu begründen. Das ist beständige theologische Arbeit. Wir versuchen Glauben theologisch neu zu denken, um Menschen zu erreichen. Damit vermeiden wir, die alten Konzepte und Ideen, immer wieder neu aufzugießen und daran festzuhalten. Jeder Zeit braucht ihren eigenen Zugang. Was nicht heißt, dass man damit die Geschichte und die Tradition über Bord werfen würde.

2. Geerdet statt abgehoben

Wir versuchen bei EJ?! den Glauben menschlich zu begründen. Auch wenn viele einen anderen Weg gehen, gibt es aus unserer Sicht keinen anderen Weg, denn wir sind Menschen. Geerdet bedeutet, dass wir aus dem Alltag für den Alltag heraus die Bibel verstehen. Sie muss auf unsere normales Leben bezogen sein und zwar auf alle Facetten und nicht nur auf (vermeintlich) geistliche. Die menschliche Begründung ist der Ansatz, der vor allem im AT vorkommt. Erstanlicherweise blenden wir das immer mehr aus und verlieren dadurch die Bodenhaftung.

3. Konkret statt überfordernd

Viele Ansätze in Sachen Evangelisation und Glaubem, sind manchmal etwas überfordernd. Da wird Begeisterung eingefordert, Hingabe, Verliebtsein in Jesus, Leidenschaft, Gebetseifer, Erweckungsglaube.... Alle Dinge, die ja einen positiven Gehalt haben, kann man übertreiben und zur Maximal-Forderung aufpusten. Damit hat man die meisten Christen abgehängt und legt ihnen eine unerfüllbare Last auf. Wir wollen Menschen Wege aufzeigen, wie sie ihren Glauben auf ihre Weise leben können und das passiert abseits solcher Überforderungskommunikation.

4. Natürlich im Leben

Glaube muss etwas sein, was ganz natürlich zu einem Menschen gehört. Es darf nichts Aufgesetztes sein, sonst wird man ein schräger Heiliger.

Dummerweise werden die Kirchen und Gemeinden von Menschen geführt, die in einem kirchlichen Kontext leben, arbeiten und denken und mit dem Alltag der meisten Menschen nur bedingt verbunden sind. Darum ist es so leicht, als Priester oder Pfarrerin an den Menschen vorbei zu predigen. Manchmal haben wir als Christen auch so Lieblingsthemen, die wir so sehr überstrapazieren, dass sie zum Hindernis werden.

Wir versuchen den Glauben in den Alltag zu bringen und so zu einer natürlich prägenden Kraft werden zu lassen.

5. Gemeindeverbunden

Es gibt einfach zu viele Konferenzen. Könnte man den Eindruck bekommen. Auf Konferenzen  ist es mit dem Glauben oder der Mission immer ganz einfach. Komischerweise.

Wir haben nichts gegen die Konferenzen, aber Glaube muss in der Gemeinde gelebt und entwickelt werden. Denn: Viele Konferenz-Redner haben keinen konkreten Gemeindebezug und predigen so oft etwas überfordernd. Die eigene Kirche weiterzuentwickeln und zu verändern ist unendlich viel schwieriger, als kluge Reden zu halten auf Konferenzen. 

6. Entdeckerfreudig

Jede Zeit muss den Glauben für sich neu entdecken. Dazu wollen wir theologische Grundlagen legen, wollen Menschen und Kirchen begleiten. Es nützt nichts, alte Konzepte immer neu wieder zu beleben. Wir denken als Menschen und ticken heute aders als vor 10 oder gar 30 Jahren und dennoch gibt es bestimmende Gedanken, die schon uralt sind und somit wahre Bremsklötze. Die Bibel ist weit genug, um den Glauben immer wieder neu begründen zu können, ohne an Gehalt zu verlieren. Wir gehen mit viel Entdeckerlust an die Bibel und erforschen sie so ganz neu.

7. Herausfordernd

Christlicher Glaube fordert heraus. Immer wieder. Genau das ist der Grundton unserer Ansätze, Konzepte, Beratung und der Predigten. Wir wollen herausfordern, um neue Perspektiven einzunehmen und so Schritte im Leben zu gehen.

8. Tiefgang

Es steckt eine Menge Wissen in unseren Ansätzen, eine Menge theologisches Querdenken und tiefer Schürfen. 

Wer mal abseits von dem allgemeinen Herangehensweise, sich der Bibel, dem Glauben, dem Thema Evangelisation nähern will, ist hier richtig.